Sweatshirts: Brushed oder Terry?

Bei der Auswahl des richtigen Sweatshirts tauchen zwei Worte auf, die kaum jemand kennt: Brushed oder Terry? Vielleicht, für diejenigen, die mit den Begriffen nichts anfangen können, eine kurze Erklärung: Die Innenseite eines Sweatshirts kommt in zwei Varianten daher: Nämlich in flauschig weich (brushed, also gebürstet) oder in einer Schlingen-Optik. Dies wäre dann Terry – oft auch French Terry genannt. Von innen aufgeraut bzw. gebürstet ist ein Hoodie flauschig weich und verleitet schnell dazu, dem Sweatshirt eine bessere Qualität zuzuschreiben (Oh….ist der schön kuschelig von innen!). Ohne Zweifel kann ein gebrushter Stoff eine gute Qualität haben, wir haben sehr hochwertige Sweatshirts im Programm, welche von innen gebrusht sind.

Jedoch ist allein die Haptik noch kein Kriterium für Qualität. Die Zusammensetzung des Stoffes ist hierbei viel entscheidender. Ein sehr preisgünstiges Sweatshirt mag sich kuschelig und dick anfühlen, die Enttäuschung ist allerdings oft groß, wenn das Textil einige Waschvorgänge hinter sich hat. Die ehemals flauschige Innenseite ist plötzlich voller Knötchen und verfilzt. Die Innenseite (und die Außenseite oftmals auch) wirkt dann alles andere als hochwertig.

Ein gutes Sweatshirt mit gebrushter Innenseite ist kein Artikel, den man für 8 Euro bekommt

Ein Hoody in dieser Preisklasse wird nicht viele Wäschen überstehen und danach noch wertig ausschauen. Beim French Terry – auch oft als Sommersweat bezeichnet – fühlt sich die Innenseite etwas rauher an und der Stoff wirkt dünner. Kunden sind oftmals überrascht, wenn das Stoffgewicht bei einem Terry-Sweater gleich oder gar schwerer ausfällt, wie bei einem vergleichbaren Sweatshirt, welches von innen gebrusht ist. Der Grund dafür ist eine engere Maschendichte, welche dem Textil eine höhere Standfestigkeit und feinere Oberfläche verleiht.

Wer einmal einen neuen, stark bebrushten Pulli angezogen hat – z.B. einen Sweater in heather grey über einem schwarzen Shirt – kennt auch das Problem der lästigen Fusseln. Hochwertige gebrushte Pullover fusseln kaum – ganz ohne geht es aber nur mit Terry-Stoffen. Auch deswegen hat sich der Terry-Stoff auch in der Businesswelt durchgesetzt: Über einem Hemd trägt man keinen gebrushten Sweater!

Für eine Veredelung mittels Druck oder Stick eignen sich beide Varianten

Allerdings gilt auch hierbei: Eine höhere Dichte der Maschen hilft bei jeder Veredelung, das Ergebnis im Siebdruck ist klarer in der Kontur und der Farbauftrag ist besser.

Bei einer Stickerei gibt es besonders bei feinen Motiven weniger Verzug. Fein gestickte Buchstaben versinken weniger im Stoff und ein aufdehnen der Maschen wird verhindert. Wenn Sie sich nicht sicher sind welcher Stoff für Ihre Bedürfniss in Frage kommt: Sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gern die richtige Entscheidung zu treffen.

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